… ist auch nur ein Wort, noch dazu schwedisch. Heißt soviel wie „g’schickt“, nützlich, praktisch.
Mit eigener Hand
„Selbst in die Hand nehmen“ bringt es wunderbar auf den Punkt: Lernen, Selbst und selber machen, Entwicklung von Fertigkeiten und Zutrauen, Gestaltungwille, Selbstvertrauen … und immer wieder die praktischen Ergebnisse in der Hand halten.
entsprechende Formen finden
Ausleben von Kreativität und eigener Natur. Kraftquelle, Regeneration, Inspirationsquelle, und sich Bewähren entsprechend den Notwendigkeiten. Mut zur autonomen Formgebung und der Wille zur Gestaltung prägen den Zugang bis hinein ins ganz Alltägliche.
Eignet sich in der Praxis
Alles spielt hier zusammen. Was ist vorhanden? Eignet sich wofür? Wahrnehmung relevanter Eigenschaften. Material und Werkzeug finden zusammen. Schaffen als selbstlaufender Prozess der Transformation und eigener Entwicklungen. Ertragen der Ungewissheiten, Erkennen hilfreicher Signale.
Sloyd vereint essentielle und aktuellste Skills unserer Zeit in einem praktisch zeitlosem Gewand.
Von angelegter Fähigkeit zur entwickelten Fertigkeit
Was ich erzeugt, geschaffen habe, mir „hergerichtet“ habe wird meiner Welt verfügbar. Als Ergebnis und am Weg dazu habe ich mir angeeigtet: Material, Werkzeug, Schaffensprozess, Selbsterfahrung, das Endergebnis, insgesamt eine Erweiterung meines Erfahrungsraums und meiner Handlungsmöglichkeiten.
Das sind zentrale Punkte dessen, was mit dem etwas witzigen Namen „Sloyd“ bezeichnet wird.
Aus der Praxis für die Praxis
Es funktioniert – und weil einfach praktisch, immer: Was ist alles vorhanden? Mit dem Vorhandenen ist umzugehen, aus nichts anderem lässt sich etwas machen, daraus ist alles gemacht. Denn auch was jetzt ist, wurde einst erst einmal entwickelt. Und nun bin ich es, der die Entwicklung weiter führt. Wenn ich mich geschickt anstelle, mache ich es mir so einfach und praktisch wie möglich. Sloyd eben.
Was dabei nebenbei klar wird: Die Verantwortung für mein Handeln übernehme ich selbst, und ich nehme sie entweder nicht oder eben umfassend wahr. Sobald ich aktiv handle, greife ich ein. Weil ich entschieden habe, eingreifen zu wollen. Sofern ich da etwas zu Tun sehe, das ich auch in die Hand nehmen möchte, das ich ergreifen will. Auf dass es auch angemessenes Sloyd wird.
Mein eigenes Geschick
Schau an! Einfach, geschickt, einfach geschickt gemacht. Sloyd wurzelt in den alltäglichen Bedarfen und Bedürfnissen der einfachen schwedischen Landbevölkerung. Und so sprach der alte Schwede, sein Werkstück begutachtend: „das habe ich aber ganz schön sloyd hinbekommen“. In schwedisch natürlich …